Tagebuch des Sternwartenbaus

... in umgekehrt chronologischer Reihenfolge (das Neueste ist ganz oben, der Anfang ist unten)

27.04.2019: Zwei der vier Solarpanele sind nun auf dem dach der Sternwarte installiert und produzieren ab sofort Strom für die Sternwarte.
Wir bedanken uns herzlich bei Firma Wirsol aus Waghäusel für die wertvolle Unterstützung.


Die restlichen zwei Solarmodule werden wir montieren, sobald die Arbeiten an der Sternwartenkuppel abgeschlossen sind. So vermeiden wir eine Beschädigung der PV-Anlage durch Arbeiten an der Kuppel und haben außerdem Platz zum Arbeiten an der Kuppel.


18.04.2019: Ernst und Otto haben das Fenster, welches wir von Fa. Wikka kostenlos zur Verfügung gestellt bekamen, in die Fensternische der Sternwarte eingebaut.

Das Fenster ist eingebaut.
Wir bedanken uns herzlich bei Firma Wikka aus Waghäusel für die wertvolle Unterstützung.


13.04.2019: Richtfest

Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Stegmüller

Grußworte des Oberbürgermeisters Walter Heiler

Vorstellung des baulichen Konzeptes durch den Architekten Roman Sand

Den Richtspruch trägt unser 2. Vorsitzender und Kuppelbau-Vorarbeiter Ernst Schröter vor.

Die Gäste sind schon ganz gespannt, was in der Sternwarte auf sie wartet.

Besichtigung der Baustelle


Gemütliches Beisammensein nach dem offiziellen Teil. Allerdings waren die Temperaturen sehr frostig.


11.04.2019: Die Kuppel wird auf den Kuppelring gesetzt.

Ernst montiert die Spanten



Unter der abgedeckten Kuppel

Die Kuppel ist verpackt.


09.04.2019: Die Sturmanker sind fertig

Mit Sternmuttern können die Stellteller angelegt und damit die Kuppel sicher festgehalten werden. Zusätzlich übernehmen die Sturmanker auch die radiale Führung der Kuppel mittels kugelgelagerter Rollen, damit diese beim Drehen nicht seitlich wegläuft.


08.04.2019: Immer mehr Spanten werden in die Kuppel eingepasst


06.04.2019: Anfertigung der Sturmanker

Sechs Sturmanker werden dafür sorgen, dass die drehbare Kuppel bei Sturm fest und sicher an Ort und Stelle bleibt.


04.04.2019: Die Kuppel wird dreidimensional. Die Spaltbögen sind ausgerichtet und auf den Basisring montiert.


02.04.2019: Unser 2. Vorsitzender Ernst Schröter und unser Kassier Thomas Jungkind holen die von Fa. WIRSOL gesponserte Solaranlage ab.
Herr Groß von WIRSOL hatte uns die Unterstützung seines Unternehmens schon sehr früh zugesagt. Nun sind wir soweit, dass wir die rund 1 kWp Leistung auf dem dach der Sternwarte montieren können.

Wir sagen der Fa. WIRSOL unseren herzlichen Dank für die wertvolle Unterstützung.
4 Solarpaneele, wie das im Bild gezeigte, mit insgesamt knapp über 1000 W Spitzenleistung, gesponsert von Fa. WIRSOL, werden den Strombedarf der Sternwarte Waghäusel decken. Die Sternwarte Waghäusel wird nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen und versorgt sich über die Solaranlage auf dem Dach zu 100% autark.


01.04.2019: Die Laufrollen für die Kuppeldrehung sind auf der Dachaufkantung montiert.


28.03.2019: Der Basisring der Kuppel ist fertiggestellt. Man kann erahnen, wie groß die Kuppel wird.



16.03.2019: Heute erhielt die Beobachtungsbühne die Geländerstäbe, mit denen die Bühne gleichzeitig von der Gebäudedecke abgehängt wird. Nun konnten die Stahlsprißen entfernt werden. Otto versieht das Stahlgerüst der Beobachtungsbühne mit einem Schutzanstrich.


13.03.2019: Täglich sind Akteure auf der Baustelle, die ein Kuppelteil um das andere aus den Siebdruckplatten sägen.


11.03.2019: Das Holz für die Sternwartenkuppel wurde heute von Fa. Holz Kunz (Stettfeld) geliefert. In einem ersten Arbeitseinsatz am Vormittag schleppten Ernst, Iris, Julian, Otto, Rudolf und Thomas die Siebdruckplatten und die Bretter ins Sternwartengebäude.
Bereits am Nachmittag konnte man das Rattern der Stichsäge hören. Ernst, Otto und Thomas waren nicht zu bremsen.


Studium der Pläne.


Ein Satz Tragringteile ist schon gesägt.


09.03.2019: Heute ist der große Tag! Die Beobachtungsbühne soll eingebaut werden. Alles ist dafür vorbereitet.

Die Schwierigkeit bestand darin, das rund 170 kg schwer Stahlgerüst über die 3,50 m hohe Teleskopsäule zu heben, diese in das Auge einzufädeln und die Bebachtungsbbühne danach sanft abzusenken. 22 kräftige Hände waren dafür angetreten.

Im zweiten Anlauf hat es geklappt. Die Beobachtungsbühne sitzt rechts und links auf den beiden Wandstummeln auf. Hinten ist sie an die Trennwand zum Treppenhaus angeschlagen und mit Schlagankern fixiert. Nachdem 2 seitliche Laschen angeschweißt waren, wurden weitere Schlaganker in die Wandstummel gesetzt. Vorn ist die Beobachtungsbühne noch mit zwei Stahlsprißen abgestützt. Diese werden entfernt, sobald die Beobachtungsbühne zur Gebäudedecke abgehängt ist.
Leider waren schon einige Helfer gegangen, als wir das Foto oben aufgenommen haben. Aus Schaltafeln haben wir gleich einen provisorischen Belag hergestellt.


07.03.2019: Abholung und Transport der Beobachtungsbühne

Mit vereinten Kräften holten wir die Beobachtungsbühne beim Metallbauer ab. Das gute Stück wiegt etwa 160 kg.
Nach erfolgter Kontrolle der Maßhaltigkeit gemäß unserer Pläne bezahlte unser Kassenwart bar vor Ort.

... und da liegt sie nun, die Beobachtungsbühne, bereit zum Einbau.
Wie man auf dem Foto sieht, hatte es uns durch die stürmische Witterung wieder einmal die Bauplane von der Dachöffnung geweht und es hatte wieder einmal in die Sternwarte geregnet. Der Boden ist nass.


02.03.2019: Nein, das sind nicht die neuesten Burda-Schnittmusterbögen für eine extravagante Abendgarderobe. Es sind die Schnittmuster der Holzteile für die Sternwartenkuppel. Durch Abeichungen in den Maßen und die Unrundheit der Kuppelaufkantung sind wir gezwungen, die Sternwartenkuppel von den ursprünglich geplanten
3,50 m auf 3,60 m Durchmesser zu vergrößern.


Schnittmusterbögen

Jetzt, wo das Gebäude abschließbar ist, können wir mit den Arbeiten an der Sternwartenkuppel beginnen.
Das ist die Konstruktion der Kuppelstruktur:


Konstruktionszeichnung


Otto legt letzte Hand an eine der Schablonen an.


Die Schablonen sind fertig.


01.03.2019: Ernst und Otto haben das Sternwartentor in Nussbaum lasiert.


22.02.2019: Baustellenbegehung mit dem Architekten Roman Sand mit Niederschrift aller Baumängel für die Rohbauabnahme. Das Gebäude ist in seiner Gesamtheit toll - keine Frage - aber leider gibt es eine ganze Reihe von Baumängeln wie z. B. Versandungen, Kiesnester, Versatze, Lunker, Winkel- Ebenheits- und Rundheitsabweichungen, Farbfehler, die das Gesamtbild etwas trüben.


21.02.2019: Das Eingangstor ist montiert. Jetzt ist das Gebäude abschließbar und wir können Material für den Kuppelbau bestellen.


16.02.2019: In einem erneuten kleinen Arbeitseinsatz montierten Ernst Schröter und Wolfgang Stegmüller die Blechumrandung der Attika.


11.02.2019: Eine neue Regenhaube schützt das Gebäude gegen Niederschlag. Diese Mal ist die Konstruktion der Regenhaube eine andere. Hoffentlich kommt das Tor bald, um die Windkräfte zu senken.


10.02.2019: Sturmböen haben die Regenhaube zusammengerissen. Durch das noch immer offene Tor wirkten große Kräfte auch von unten auf die Haube.
Die zerstörte Regenhaube lag auf dem Sternwartendach und musste entfernt werden, um Schäden am Gebäude zu verhindern und die Gefahr herumfliegender Teile für Passanten zu bannen. Schade, die Dachluke ist wieder ungeschützt.


04.02.2019: Eine Absturzsicherung ist angebracht, damit niemand versehentlich vom "Obergeschoss" herunter fallen kann.


02.02.2019: Die Abdichtungsarbeiten auf dem Flachdach des Sternwartengebäudes sind abgeschlossen. Am 2. Februar traf sich eine kleine Arbeitsgruppe, um mit einer provisiorischen Haube die Kuppelöffnung gegen Regenwasser abzudichten. So kann der Bau nun auch von innen trocknen.


Der erste Stern über der Sternwarte ;-)


Die Kuppelöffnung ist mit einer Regenhaube versehen


07.12.2018: Es geht Schlag auf Schlag. Nun ist auch die Aufkantung für die Auflage der Sternwartenkuppel betoniert. Das sieht auf dem Foto ein wenig eiförmig aus, aber keine Sorge, der Ring ist mehr oder weniger rund.


Die Betonbauarbeiten sind damit abgeschlossen.


04.12.2018: Die Betondecke des Gebäudes ist betoniert


01.12.2018: Das Ingenierbüro für Vermessung, Heidi Schneider spendet den Rechnungsbetrag für die angefallenen Planbereitstellungs- und Vermessungsarbeiten.


Wir danken unserer Vermessungsingenieurin Heidi Schneider herzlich für diese wertvolle Spende, die uns sehr beim Bau der Sternwarte Waghäusel hilft.


01.12.2018: Die Gebäudedecke ist nun fertig zum Betonieren


26.11.2018: Elektroinstallation wird in die Gebäudedecke eingebaut


24.11.2018: Die Gebäudedecke wird fertig geschalt


Herr Conti reißt die Deckenöffnung für die Beobachtungskuppel an.


23.11.2018: Der Treppenaufgang zur Beobachtungsbühne ist nun betoniert.


21.11.2018: Der Treppenaufgang zur Beobachtungsbühne wird geschalt


15.11.2018: Die Zwischenwände und die Stürze sind ausgeschalt


13.11.2018: Der Betonsäulenadapter ist in die frisch gegossene Teleskopsäule eingesetzt.


Werner Schmidt war beim Betonieren vor Ort und hat den Betonsäulenadapter korrekt eingesetzt.


12.11.2018: Firma Wolfgang Senger Elektroinstallationen spendet den Rechnungsbetrag für das Elektromaterial, welches wir für die Rohinstallation bezogen haben.


Wir danken den Inhabern Wolfgang und Gisela Senger für diese freundliche und überaus wichtige Spende.


12.11.2018: Die Zwischenwände und die Stürze über dem Eingang sind geschalt und warten darauf, betoniert zu werden.


02.11.2018: Nun ist auch die rechte Seite des Gebäudes betoniert.


Das Arbeitsteam ist stolz auf die vollbrachte Leistung. Die Schalung ist entnagelt und das Gebäude ist nun in seiner vollen Größe recht eindrucksvoll.
Auf dem Bild fehlt Claudia Gauweiler, die die Baustelle etwas früher verlassen musste.


27.10.2018: Die linke Seite der Sternwarte ist betoniert und mittlerweile ausgeschalt. Dabei zeigen sich Fehler im optischen Erscheinungsbild.


Es wird zu klären sein, ob es sich dabei "nur" um einen optischen Fehler handelt, oder ob der Beton durch diesen Mangel qualitative Einbußen hat.


17.10.2018: Zweiter Arbeitseinsatz. Die Elektroinstallation kommt in die Schalung und die Innenschalung wird mit Holzplatten benagelt.


Elektroinstallation


Posing vor dem Bauschild und der Baustelle in einer Arbeitspause.


11.10.2018: Erster Arbeitseinsatz. Holzplatten werden in die Außenschalung genagelt. Dadurch erhält die Betonwand später ihre Feinstruktur.


06.10.2018: Festakt zur Grundsteinlegung.


Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden, Wolfgang Stegmüller


Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Waghäusel, Walter Heiler


Projektbeschreibung durch den Architekten Herbert Sand


Die Zeitkapsel mit den Bauplänen, einer Tageszeitung, einer Liste aller Sponsoren und bisherigen Spendern wird vom Vorsitzenden Wolfgang Stegmüller in die Aussparung in der Bodenplatte gelegt.


Grußworte unseres Nachbarn, Pater Robert Maria vom Kloster Waghäusel


Gemütliches Beisammensein im anschließenden nicht-offiziellen Teil. Hier zwei unserer Projektsponsoren, Matthias Heissler (Heissler GmbH & Co. KG) und Andreas Bollheimer (Volksbank Bruhrain-Kraich-Hardt).


Krimhilde Rolli und Manuela Stegmüller (nicht im Bild) versorgen unsere Gäste mit Getränken und Brezel.


05.10.2018: Das Bauschild ist aufgestellt.


04.10.2018: Die Bodenplatte wird gegossen


29.09.2018: Die Sauberkeitsschicht als Unterbau der Bodenplatte und die Stahlbewehrung der Bodenplatte sind eingebracht. Die Schalung der Bodenplatte steht.


25.09.2018: Das Fundament für die Teleskopsäule ist geschalt und gegossen.


24.09.2018: Die Baugrube ist ausgehoben. Unsere Vermessungsingenieurin Heidi Schneider hat die Feinabsteckung am Schnurgerüst vorgenommen.


04.09.2018: Unsere Vermessungsingenieurin Heidi Schneider hat die Grobabsteckung vorgenommen.


02.02.2018: Vertragsschluss mit der Stadt Waghäusel und Beurkundung des Erbbaurechts für das Baugrundstück.


31.01.2018: Genehmigung des Bauantrags vorbehaltlich eines Widerspruchs durch Anrainer.


01.01.2018: Bastelbogen "Sternwarte Waghäusel" im Maßstab 1:50 erstellt und veröffentlicht


Wir sind schon ganz hibbelig, und möchten am liebsten gleich mit dem Bau der Sternwarte beginnen. Wenn es Ihnen genauso geht, dann können Sie Ihrem Tatendrang etwas Luft verschaffen. Laden Sie die 4-seitige PDF-Datei herunter, drucken Sie die Seiten am besten auf etwas stärkerem Papier aus und legen Sie los.
Schicken Sie uns Ihr Foto vom Bau Ihres Sternwartenmodells und von der fertig gestellten Sternwarte.
Hier geht's zum Bastelbogen als PDF-Datei


05.12.2017: Einreichung des Bauantrags bei der Stadt Waghäusel