Die Sonne

Die Sonne scheint am Tage und raubt uns somit keinen wertvollen Schlaf beim Beobachten. Die Sonne ist außerdem sehr hell, so dass die Notwendigkeit langer Belichtungszeiten hier nicht gegeben ist.

Sie ist unser nächster Stern und der einzige Stern dazu, auf dessen "Oberfläche" Details wahrgenommen werden können. Schon mit einfachen Mitteln ist hier "Sonnenforschung" möglich.

Protuberanzen am 23.03.2003, 15:26 Uhr MEZ
Aufnahmen mit Webcam Philips Vesta 675 am C8 der Sternwarte von August Feuerstein mit DayStar H-Alpha Filter 0,7 Angström



Bilder des Merkurdurchgangs vom 07.05.2003

Bilder von:
Andreas Roth,
Thomas Baumann
Wolfgang Stegmüller

mit Digitalkamera und Webcam



Protuberanz, aufgenommen von Oswald Dörwang
Minolta X370 und Coronado PST
Großer Sonnenfleck am 13.01.2005 (Bild aufrecht, seitenverkehrt), Wolfgang Stegmüller
Aufnahme mit Meade ETX70AT mit Baader-Sonnenfolie D=5 und Minolta Dimage 7ug (1/2000 s)

Sonne mit Protuberanzen, Oswald Dörwang
Aufnahmen mit Coronado PST und Canon EOS 300D, Einstellung 400 ASA, bearbeitet mit Photoshop
Belichtungszeit 1 Sekunde
 
Sonne mit Protuberanzen, Oswald Dörwang
Aufnahmen mit Coronado PST und Canon EOS 300D, Einstellung 400 ASA, bearbeitet mit Photoshop
Komposit aus 2 Einzelbildern 1/125 s und 1/10 s
 
Sonnenfleck, fotografiert am 01.05.2005
C8, 40 mm Okular, Minolta Dimage 7ug, Baader Sonnenfilterfolie D = 5
 
Sonne am 30. Juli 2007 um 19:45 Uhr, Oswald Dörwang
Aufnahme mit Coronado PST und Canon EOS 300D
 
Auf 11 Uhr ist eine sehr große Randprotuberanz zu sehen.
Auf 10 Uhr die hellen Flecken in Randnähe zeigen einen sehr energiereichen Flare. In der Sonnenmitte sind Filamente zu sehen. Auch die Granulation und die Randverdunkelung sind sehr schön erkennbar.
 

Sonne am 27. Mai 2012, Thomas Jungkind.
Aufnahme mit Lunt LS60 THa B1200.

Zahlreiche Protuberanzen entlang des Sonnenrandes und eine große Protuberanz knapp oberhalb der Bildmitte. Sie legt sich als gebogene dunkle Spur über die Sonnenscheibe.

Der blaue Kleks rechts unten stellt die Erde im selben Maßstab dar.

Das Bild in Originalgröße befindet sich in unserem Diskussionsforum in der Rubrik Astrofotografie

 

Sonne am 29. Juni 2012, Wolfgang Stegmüller.
Aufnahme mit Lunt LS60 THa B1200.

Neben zahlreichen Protuberanzen entlang des Sonnenrandes eine riesige Protuberanz auf 6 Uhr Stellung. Sie weist ein Vielfaches der Größe der Erde auf (vgl. Bild oben).
Im Bereich der 3 dunklen Sonnenflecken zeigen sich hell die Fackelgebiete.
Im linken Bereich der Sonne und etwas unterhalb der Protuberanz bei 12 Uhr weitere Protuberanzen, die sich als zarte dunkle Spur über die Sonnenscheibe erstrecken.

Das Bild ist ein Komposit aus 2 Aufnahmen mit 1/50 und 1/1250 Sekunde Belichtung. Aufnahme mit Canon EOS 1000D

 

Venusdurchgang vom 8. Juni 2004
Oswald Dörwang nahm diese 3 Fotos auf.
Copyright Oswald Dörwang 

 

Venus steht vor der Sonne.

Man beachte, dass das scheinbare Größenverhältnis Sonne - Venus nicht dem tatsächlichen Größenverhältnis entspricht. Der Abstand Erde - Venus beträgt aufgrund der geometrischen Konstellation nur rund ein Drittel des Abstandes Erde - Sonne. Venus erscheint daher in Relation zur Sonne etwa 3-fach vergrößert.
(Anmerkung der Redaktion)

Venus am Sonnenrand. Der Tropfeneffekt ist sichtbar.

 

 

 

 

 

Der Venusdurchgang ist beinahe beendet.

Sonne am 22. Juli 2012, Wolfgang Stegmüller.
Aufnahme mit Lunt LS60 THa B1200.

Im Weißlicht zeigte sich lediglich eine schwach ausgeprägte Fleckengruppe auf ca. 30° südlicher Breite im Meridian. In H-Alpha sieht man an dieser Stelle eines der Fackelgebiete. Ein weiteres helles Fackelgebiet auf 3 Uhr. Links oberhalb davon eine Protuberanz, die sich als dunkle Spur auf der Sonnenscheibe zeigt.

Klicken Sie das Foto an für eine vergrößerte Ansicht.

Das Bild ist ein Komposit aus 2 Aufnahmen mit 1/50 und 1/4000 Sekunde Belichtung. Aufnahme mit Canon EOS 1000D

 
Sonne am 07. September 2012, Oswald Dörwang.
Aufnahme mit 102/900 mm Fluorit-Refraktor und H-Alpha-Filter.
Sonne am 09. September 2012, Oswald Dörwang.
Zeichnung am 102/900 mm Fluorit-Refraktor und H-Alpha-Filter.
 
Sonnenfleck Nr. 11566 am 10. September 2012, Oswald Dörwang.
Aufnahme mit 102/900 mm Fluorit-Refraktor und H-Alpha-Filter.
 
Sonne am 16. September 2012, Oswald Dörwang.
Aufnahme mit 102/900 mm Fluorit-Refraktor und H-Alpha-Filter.
 

Sonne am 22. September 2013, Oswald Dörwang.
Aufnahme mit 102/900 mm Fluorit-Refraktor und H-Alpha-Filter.

Das Bild zeigt oben am Sonnenrand rechts eine große und links eine kleinere Protuberanz.
Auf der "Oberfläche" sind sehr schön die Filamente zu erkennen, die den Magnetfeldern folgen.

Klicken Sie auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht.

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